10. Spieltag: Hilalspor Stuttgart - Sportvg. Feuerbach 5:0

Zum heutigen Spiel zum Tabellenvierten fuhr die Mannschaft mit dem notwendigen Respekt, aber auch mit dem Selbstbewusstsein, das man als Tabellenführer haben sollte.

Es zeigte sich aber bereits im Vorfeld des Spiels, dass die Heimmannschaft offensichtlich gerade an diesem Spieltag erhebliche Personalprobleme hatte;

letztendlich musste zu zehnt gespielt werden.

Die Gäste aus Feuerbach übernahmen dann auch vom Anpfiff an die Initiative; es wurde gefällig nach vorn gespielt; die gelegentlichen Entlastungsangriffe der Heimmannschaft verpufften nahezu wirkungslos; lediglich Torfrau Kati Weidenhammer machte es zwei Mal spannend, als sie die auf dem Hartplatz deutlich höher abspringenden Bälle falsch berechnete – allerdings ohne Folgen für die Gäste.

In der 9.Spielminute konnte dann Greta Haaks den ersten Treffer erzielen. Meli Stitterich hatte perfekt gepasst und Greta Haaks hatte den Mut zur Direktabnahme. In der Folgezeit konnte der Druck auf die Heimelf konstant hochgehalten werden, allein der Erfolg wollte sich nicht einstellen. So vergaben Jessica Peukert in der 16.Minute und wiederum Greta Haaks in der 19.Minute gute Möglichkeiten und Julia Wojcik scheiterte mit einem Freistoss in der 29.Minute an der Querlatte. Folgerichtig ging es mit der knappen 1:0 Führung in die Halbzeitpause.

In Hälfte zwei lief es dann besser. Mit dem ersten Angriff erzielte Susi Kula das 2:0 – Thushi Siva hatte in den 16er geflankt, Greta Haaks konnte sich am Ball behaupten und auf Susi Kula zurücklegen, die überlegt flach ins lange Eck abschloss. Keine 10 Minuten danach war es erneut Susi Kula, die wiederum den Ball unhaltbar im langen Eck unterbrachte; dieses Mal nach Pass von Thushi Siva per Direktabnahme.  Das 4:0 besorgte dann Thushi Siva selbst mit einem fulminanten Distanzschuss aus halbrechter Position direkt in den Torwinkel; dem wollte ihre Zwillingsschwester Tharshi offensichtlich nicht nachstehen und zog in der 73. Minute aus gut zwanzig Meter Distanz ab, der Ball wurde unglücklich für die Heimelf abgefälscht und schlug zum 5:0 Endstand im Gehäuse ein.

Fazit: ein nie ernsthaft gefährdeter Sieg; gute sichere Abwehrleistung aller Defensivspielerinnen; ordentliches, intelligentes Spiel nach vorn, obwohl die Heimelf kaum herausrückte und dadurch die Räume extrem eng machte und zum Schluss noch eine Feststellung, die zumindest alle Insider erstaunen wird – wohl das fairste Spiel der bisherigen Saison – Kompliment an Hilalspor, die Mannschaft und das gesamte Umfeld haben sich ausgesprochen positiv präsentiert.  GG