6.Spieltag: Sportvg. Feuerbach - TB Ruit II 14:2 (8:1)

Klarer Sieg/ wenig aussagekräftig/ schnell abhaken und vergessen/

Mit der Mannschaft von TB Ruit 2 kam am heutigen Spieltag ein Team aus dem Mittelfeld in den Sportpark nach Feuerbach. Es zeigte sich aber bereits nach wenigen Minuten, dass das Team aus Ruit am heutigen Spieltag wohl mit dem „berühmten letzten Aufgebot“ angetreten war;  hatte die Mannschaft mit zwei Siegen und drei Niederlagen in den bisherigen Partien doch relativ ordentlich abgeschnitten. Die Talkrabben übernahmen sofort das Kommando und bestimmten das Geschehen nach Belieben. Es erübrigt sich, den Spielverlauf detailliert zu schildern – deshalb die erste Halbzeit nur in den klaren Fakten ; 4 Treffer durch Jessica Peukert, 1Treffer Susi Kula , 1Treffer Thushi Siva, 1Treffer Tharshi Siva und noch ein Freistosstor von Julia Wojcik , bei einem völlig unnötigen Gegentor führten zur 8:1 Halbzeitführung.

Die Heimelf kombinierte nach Belieben; die Gäste waren in der Defensive in Bezug auf die notwendige Grundschnelligkeit hoffnungslos überfordert.

Nach der Halbzeitpause versuchten die Gäste durch mehr Biss in den Zweikämpfen eindeutig auf Schadensbegrenzung zu spielen, was auch über weite Strecken gelang;  die Fehlerquote im Passpiel der Heimelf nahm deutlich zu, die Torabschlüsse waren unkonzentriert und überhastet und zudem liefen die Offensivkräfte immer wieder ins Abseits, obwohl dies bereits in der Halbzeit deutlich angesprochen war. So dauerte es bis zur 63.Minute, bis Thushi Siva den nächsten Treffer erzielen konnte, nachdem die Gäste aus Ruit mit einem stark geschossenen Freistoss zwischenzeitlich sogar auf 2:8 verkürzen konnten. Danach schien der Bann in Hälfte 2 wieder gebrochen und in der restlichen Spielzeit konnte Greta Haaks mit 3 Treffern, Tharshi Siva mit ihrem zweiten Treffer und Meli Stitterich mit einem 30m Distanzschuss das Ergebnis auf 14:2 hochschrauben.

Das Spiel war in der zweiten Hälfte über weite Strecken nicht zufrieden stellend; der Sieg am letzten Wochenende in Nürtingen war von einer deutlich höheren Qualität; solche „geschenkten Spiele“ nimmt man mit, aber man muss sich davor hüten, diese in irgend einer Form als Leistungsmasstab heranzuziehen.  GG